Smarter Standard 28.02.2019, 09:57 Uhr

T-Mobile Austria und Deutsche Telekom präsentieren Prototyp für IoT

T-Mobile Austria und Deutsche Telekom präsentierten beim Mobile World Congress in Barcelona einen Prototypen für das Internet der Dinge. Das Funkmodul basiert auf dem oneM2M-Standard und soll Wasserzähler intelligenter machen.
T-Mobile und die deutsche Muttergesellschaft präsentierten beim Mobile World Congress in Barcelona  einen IoT-Prototypen, der künftig Wasserzähler oder ganze Städte intelligenter machen und vernetzen soll.
(Quelle: T-Mobile/Marlena König)
T-Mobile Austria und Deutsche Telekom beteiligen sich an der Entwicklung von oneM2M, einem Standard der sich im Internet der Dinge durchsetzen soll. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona haben die beiden Unternehmen nun einen IoT-Prototypen mit vorinstallierter Software präsentiert. Das Gerät verfügt über ein Modem und ein Funkmodul und kann beispielsweise in einen Wasserzähler integriert werden. Der Prototyp entstand aus einer Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Start-up Chordant, welches sich auf Lösungen für smarte Städte spezialisiert hat.
Für das Internet der Dinge braucht es einen globalen Standard, da Anbieter und Hersteller auf Interkompatibilität und Austauschbarkeit angeweisen sind. Ohne diese Unabhängigkeit ist es aus heutiger Sicht nicht möglich Städte, Parkplätze oder Wasserzähler intelligenter zu machen . "Werden in einer Smart City Parkplätze oder Straßenlampen mit IoT-Sensoren ausgerüstet, wäre man aus heutiger Sicht an ein geschlossenes vertikales System von Hardware und Software jeweils einzelner Anbieter gebunden. Mit oneM2M hingegen wird ein Standard für alle Hersteller, Entwickler und Anbieter geschaffen und die Kompatibilität ihrer Lösungen als Teil eines Ökosystems ermöglicht. So schaffen wir Raum für Unabhängigkeit und einen florierenden, offenen IoT-Markt", sagt Felix Wunderer, verantwortlich für das IoT-Produkt- und Portfolio-Management bei der Deutschen Telekom. An der Organisation oneM2M, welche die Entwicklung einer globalen Schnittstelle vorantreibt, sind neben der Deutschen Telekom auch Branchengrößen wie Cisco, IBM und LG beteiligt. 


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