Weiterbildung 17.02.2021, 10:00 Uhr

karriere.at-Stimmungsbild: 27 Prozent würden gerne digitale Skills ausbauen

karriere.at hat in einem aktuellen Stimmungsbild herausgefunden, dass 27 Prozent der befragten Arbeitnehmer und -geber gerne ihre digitalen Skills ausbauen würden.
Georg Konjovic, CEO von karriere.at: "Jede Weiterbildung erhöht die Chance auf einen neuen Job."
(Quelle: karriere.at )
Seit Beginn der Corona-Krise hört man immer wieder die Parole „Krisenzeit ist Qualifizierungszeit“. Je höher die Qualifizierung, desto besser sind auch die Chancen am momentan – gelinde gesagt – schwierigen Arbeitsmarkt. Wer jetzt aufgrund der Pandemie seinen Job verloren hat, soll sich durch Weiterbildung für jene Jobs qualifizieren können, für die Unternehmen händeringend Fachkräfte suchen. karriere.at hat in einem Online-Stimmungsbild bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern nachgefragt, was in puncto Weiterbildung 2021 auf dem Plan steht: Auf die Frage nach aktuellen Weiterbildungsplänen meint die Mehrheit (35 Prozent) der befragten Arbeitnehmer: „Ich peile eine Zusatz-Qualifizierung für meinen derzeitigen Arbeitsbereich an.“ 27 Prozent geben an, ihre digitalen Fähigkeiten ausbauen zu wollen. Jeder Fünfte (22 Prozent) hingegen hat nicht vor, sich aktuell weiterzubilden. Ein (Distance Learning)-Studium und eine komplette berufliche Umorientierung denken immerhin 16 Prozent der Befragten an.

Digitale Kenntnisse stehen hoch im Kurs – bei Arbeitnehmern und Arbeitergebern

Auf Arbeitgeberseite steht die Digitalisierung für die 135 befragten Unternehmensvertretern im Vordergrund: 36 Prozent geben an, ihre Mitarbeiter digital fit machen zu wollen. Jeder Dritte (32 Prozent) meint, Mitarbeiter könnten im eigenen Unternehmen innerhalb eines finanziellen Rahmens selbst entscheiden, was sie an Weiterbildung planen und wollen sich hier nicht weiter einmischen. Die Mitarbeiter in ihren Fachbereichen noch besser zu qualifizieren, plant jeder vierte (24 Prozent) Unternehmensvertreter. Nur bei acht Prozent ist eine Weiterbildung für Arbeitnehmer in diesem Jahr überhaupt nicht drin.

Zeit nutzen, um Kompetenzen für Zukunft zu erwerben

„,In der Krise sollst du schulenʻ, heißt es immer so schön – aber nicht nur dann! Sich weiterzubilden und mit neuen Technologien und Themen vertraut zu machen, ist in Zeiten von Arbeit 4.0 ein Muss“, meint karriere.at CEO Georg Konjovic, „die Digitalisierung ist zukunftsweisend und beeinflusst die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen massiv – dementsprechend gefragt sind Mitarbeiter mit solchen Qualifizierungen.“Um bei der Jobsuche erfolgreich zu sein, rät Konjovic Folgendes: „In vielen Branchen kommen momentan auf eine freie Stelle viele Bewerber. Arbeitgeber können selektiver vorgehen, da können Jobsuchende mit perfekten Kompetenzen richtig punkten. Wer diese nicht mitbringt, sollte die Zeit nutzen, sie sich jetzt anzueignen. Jede Weiterbildung erhöht die Chance auf einen neuen Job.“


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