User Experience Design 29.11.2021, 11:30 Uhr

Studio Liechtenecker setzt digitalen Symptomcheck XUND für Wiener Städtische um

Die medizinische Datenbank von XUND basiert auf Informationen aus 2,2 Millionen Fachpublikationen, die mittels Künstlicher Intelligenz (KI) über medizinische Entscheidungsalgorithmen verarbeitet werden. Die Agentur Liechtenecker als UX-Design Spezialist setzte um.
Susanne Liechtenecker, Geschäftsführerin des Liechtenecker UX-Design Studios
(Quelle: Taha Alshemaree)
Das zukunftsweisende Angebot des digitalen Symptomchecks ist das Ergebnis einer strategischen Partnerschaft von Wiener Städtische mit dem digitalen Health Start-up XUND Solutions GmbH. Das Ziel ist, rund um die Uhr verlässliche Gesundheitsinformationen zugänglich zu machen und damit einen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in Österreich zu leisten. Die Implementierung von XUND in der Welt der Wiener Städtischen-Versicherung erfolgte durch die Agentur Liechtenecker, die als UX-Design Studio mit umfassender Erfahrung ihr Know-how bei Digitalisierungsprojekten zum Einsatz bringt.
„Mit der Entwicklung des KI-gestützten Gesundheitsassistenten von XUND stellte sich die Frage, wie man den Symptomcheck in die digitale Welt eines Versicherungsunternehmens übersetzt und integriert, um ihn der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dieser Herausforderung hat sich unser spezialisiertes Team im Rahmen der langjährig bestehenden Zusammenarbeit mit vollem Engagement angenommen“, freut sich Susanne Liechtenecker, Geschäftsführerin des Liechtenecker UX-Design Studios.

Web-App für vielfältige digitale Anwendungen

Um die technologischen Möglichkeiten des Gesundheitsassistenten XUND langfristig bestmöglich in das digitale Angebot der Wiener Städtischen-Versicherung einzubetten, arbeitet das Team der Agentur Liechtenecker mit einer eigens entwickelten Web-App. Diese Entwicklung kann auf unterschiedlichen digitalen Touchpoints zum Einsatz kommen. Damit ist XUND als Symptomcheck sowohl erfolgreich in den praktischen – schon vor einiger Zeit ebenfalls vom Liechtenecker-Team umgesetzten – Service Chatbot „ServiceBot“ integriert, als auch auf der Website des Versicherungsunternehmens eingebunden. Gleichzeitig sind so auch digitale Weiterentwicklungen berücksichtigt, was KundInnen die Möglichkeit gibt, das Gesundheitsangebot künftig auch in neuen Anwendungen, wie Apps oder Microsites, zu implementieren. Das Projekt punktet somit mit einem zukunftsfähigen Konzept.

Umsetzung des Symptomchecks profitiert von UX Design Know-how

Beim UX-Design zeigt sich ein Fokus darauf, die Corporate Identity der Wiener Städtischen-Versicherung mit den spielerischen und interaktiven Möglichkeiten der XUND-Schnittstelle zu „verheiraten“. Seitens des Liechtenecker-Teams wurde großes Augenmerk darauf gelegt, die Patterns und API-Inhalte von XUND sehr gut zu verstehen, und für jedes UI-Element sowie jedes Schema einzeln zu entscheiden, wie dieses innerhalb der Welt der Wiener Städtischen Versicherung anzuwenden ist.
„Die Fragen, mit denen wir dabei konfrontiert waren, lauten: Wofür gibt es schon Patterns, die wir konsequenterweise übernehmen sollten? Wo können oder müssen wir eine neue Antwort entwickeln? Und wo ist ein Element von XUND besser geeignet, weil es die User Experience des Symptomchecks besser unterstützt als eine der bisher bestehenden Anwendungen. Das Ziel war hier, dass sich die Lösung in unterschiedlichen Umgebungen möglichst nahtlos einreiht – und das haben wir erreicht“, erläutert Susanne Liechtenecker die Herausforderungen des Projekts.
Für die Wiener Städtische Versicherung ist die Entwicklung des KI-unterstützten Online-Tools ein Meilenstein: „Gesundheitsinformationen und Hinweise zu Krankheiten werden heutzutage ganz intensiv im Internet recherchiert. Mit XUND bieten wir eine zuverlässige erste digitale Anlaufstelle und eine qualifizierte Orientierungshilfe in der primären Gesundheitsversorgung. Der Gesundheitsassistent unterstützt als Symptomcheck unsere Kundinnen und Kunden sowie weitere Interessierte mit einer fundierten Ersteinschätzung zur möglichen Ursache etwaiger Beschwerden und hilft dabei, die nächsten Schritte einzuleiten“, ist Sonja Steßl, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen, stolz.

Funktion "Symptome verstehen"

Anhand der Auswahl von Haupt- und Begleitsymptomen sowie der Beantwortung zusätzlicher Fragen identifiziert XUND die wahrscheinlichsten Ursachen für die Beschwerden des Nutzers mit der Funktion „Symptome verstehen“ und überprüft den Verdacht auf das Bestehen einer bestimmten Krankheit mittels der Abfrage „Krankheit prüfen“. Auf Basis der Eingaben präsentiert das System dem Nutzer ausführliche Informationen und Empfehlungen zum optimalen Behandlungspfad. Derzeit sind über den Symptomcheck rund 350 Krankheiten in XUND zu finden, welche die häufigsten Indikationen im Bereich der Primärversorgung abdecken – diese Liste wird laufend erweitert.
Die Technologie von XUND ist als Medizinprodukt zertifiziert, trägt das CE-Zeichen und erfüllt damit die höchsten Sicherheits- und Qualitätsstandards. Die Abfrage selbst erfolgt anonymisiert und mit modernsten Verschlüsselungsmethoden als Garantie für die Sicherheit sensibler Daten – damit ist auch ausgeschlossen, dass Eingaben auf NutzerInnen zurückgeführt werden können, selbst dann nicht, wenn diese über eine Versicherung bei der Wiener Städtischen verfügen.
Ein Hinweis ist der Wiener Städtischen wichtig: XUND ersetzt nicht den Besuch eines Arztes!



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