JETZT Performance 19.10.2022, 16:00 Uhr

Über die Sinnhaftigkeit von Inhousing oder Outsourcing im Performance-Marketing

Die Paneldiskussion im Rahmen der JETZT Performance fand unter dem Titel „Inhousing oder Outsourcing – was unter welchen Umständen Sinn macht und was nicht“ am 19. Oktober statt. Diskutiert wurde unter der Moderation von Markus Plank (REMAX/iab austria).
Marcel Nicka-Stöckl (netzeffekt), Panel-Moderator Markus Plank (REMAX/iab austria), Ulrike Kattinger (MTH Retail Group und Konstantin Kasapis (SlopeLift).
(Quelle: Elisabeth Kessler/MOMENTUM Wien)
Die Paneldiskussion im Rahmen der JETZT Performance fand unter dem Titel „Inhousing oder Outsourcing – was unter welchen Umständen Sinn macht und was nicht“ am 19. Oktober statt. Es diskutierten unter der Moderation von Markus Plank (REMAX/iab austria) Konstantin Kasapis (SlopeLift), Marcel Nicka-Stöckl (netzeffekt) und Ulrike Kattinger (MTH Retail Group).
Die erste Frage von Plank lautete: "Haben wir noch den Trend zum Inhousing oder geht es wieder in die andere Richtung?" Kittinger: "Wir fahren eine gesunde Mischung. Von komplettem Inhousing halte ich nichts, es gibt einige Bereiche, wo ich froh bin, eine Agentur zu haben. Im SEO-Bereich ist meiner Meinung nach aber hohes Potential für Inhousing. Ich glaube, wir mit Libro/Pagro haben insgesamt 10 Agenturen, das ist definitiv zu viel." Kasapis: "Ulli hat auf jeden Fall recht. Manche Angelegenheiten sind einfach inhouse besser, wie ein TikTok-Video zum Beispiel. Ich liebe aber auch Herausforderungen vor die Kunden einen stellen. Es braucht also auf jeden Fall eine Mischung." Marcel Nicka-Stöckl: "Es kommt, finde ich, auch auf den Unternehmensbereich an. Wir lieben auch die Forderungen der Kunden, so kommen auch beide Parteien weiter."
Eine weitere spannende Frage von Plank lautete, ob derzeit ein großes Kompetenzproblem im Bereich Performance-Bereich herrscht? Kittinger: "Definitiv ja, wir haben in dem Bereich oftmals Probleme, die richtigen Leute zu bekommen. Und so ist es aber auch gut, dass wir zum Beispiel eine Social Media-Agentur haben, die uns helfen kann, wenn wir inhouse Probleme mit der Kreation haben." Kaspasis ergänzte: "Aber wo sind denn alle BewerberInnen? Das ist tatsächlich auch bei uns ein Problem. Das ist ein hartes Thema." Auch Nicka-Stöckl stimmte dem zu. Das Gespräch schnitt weiters Themen an wie Arbeitszeitmodelle, Mitarbeitermotivation und die Ausbildung im Allgemeinen.



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